Medikamente ganz einfach nach Hause liefern lassen

Durch die COVID-Pandemie hatten viele Menschen grosse Angst vor Kontakten mit anderen Menschen und vor der Ansteckung mit der heimtückischen Krankheit.
Onlineapothekten boomten in der Pandemie.
Onlineapothekten boomten in der Pandemie. - (Bild von Tumisu auf Pixabay)

Die Onlineshops der Dienstleister erlebten einen wahren Boom, der bis heute in nahezu allen Bereichen anhält. Auch die Online-Apotheken sind seither bei den Verbrauchern sehr beliebt. Da die verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Medikamente ganz einfach nach Hause geliefert werden, haben die Vor-Ort-Apotheken eine grosse Konkurrenz erhalten.

Die Online-Apotheken haben mittlerweile etwa ein Fünftel des Marktanteils

Obwohl die Pandemie auch den stationären Apotheken viel Zulauf brachte, hatten sich viele Verbraucher dazu entschieden, Medikamente online zu bestellen. Bei der Versandapotheke mycare.de kann man einfach Online die Produkte bestellen und kriegt die Medikamente direkt nach Hause geliefert. Dies ist hilfreich wenn man sich nicht fit genug fühlt zur Apotheke zu gehen, oder der Weg zu weit ist. Durch das Ausbleiben vieler Kunden sind mittlerweile aber auch viele Vor-Ort-Apotheken auf den Zug aufgesprungen und bieten rezeptpflichtige oder rezeptfreie Medikamente, Arzneimittel und Waren im Internet an. Experten gehen davon aus, dass der Online-Anteil an verkauften Medikamenten und Arzneimittel mittlerweile bei mehr als 20 Prozent liegt. Der Nachteil an diesem Online-Boom ist allerdings auch, dass der Anteil an stationären Apotheken weiter sinkt. Diese Schliessungen haben allerdings nur bedingt mit der Pandemie zu tun. Viele alteingesessene Apotheken finden keine Nachfolger oder das Geschäft ist durch den Online-Handel nicht mehr rentabel. Dies trifft Apotheken in grösseren Städten mehr als sogenannte Land-Apotheken.

Das Rezept wird in Papierform an die Adresse der Apotheke gesendet

Die rezeptfreien Arzneimittel, Kosmetika und diverse Artikel werden in Online-Apotheken wie in einem Online-Shop bestellt. Die rezeptpflichtigen Medikamente werden natürlich nur versendet, wenn ein gültiges Rezept vom behandelnden Arzt vorliegt. Vor der Bestellung müssen sich die Verbraucher auf dem Portal der Online-Apotheke anmelden. Für die Privat- oder Kassenrezepte muss bei den meisten Apotheken ein Bestellformular angefordert werden. Das Papier-Rezept wird dann in einem Freiumschlag einfach mit der Post an die Adresse der Versandapotheke gesendet werden. Die Lieferung der Bestellung erfolgt in der Regel per Post nach etwa 1 bis 2 Werktagen. Wer bei einer Versandapotheke viel bestellt, erhält seine Medikamente und Waren in der Regel versandkostenfrei. Die Medikamente müssen nicht unbedingt bei deutschen Online-Apotheken bestellt werden. Die Lieferung nach Deutschland ist auch von Anbietern aus dem Vereinigten Königreich, Niederlande, Island und Schweden möglich.

Eine Online-Apotheke muss verschiedene Kriterien und Bedingungen erfüllen

Der Versandhandel mit Medikamenten ist in Deutschland seit dem 01.04.2004 erlaubt. Wie die stationären Apotheken müssen auch die Online-Anbieter für Medikamente und Arzneimittel verschiedene Kriterien und Bedingungen erfüllen. Dazu zählt zum Beispiel:

  • Abrechnung der Rezepte mit den Krankenkassen
  • keine Herausgabe von rezeptpflichtigen Medikamenten ohne Rezept
  • Zertifizierung nach ISO 9001
  • Kundenberatung per Telefon, E-Mail oder Post

Der Betreiber der Online-Apotheke muss im Besitz einer Lizenz für den Onlinehandel sein. Ausserdem sollte auf der Webseite der Apotheke das EU-Sicherheitslogo zu finden sein, dass mit dem Versandapothekenregister verlinkt ist. Die Online-Apotheke muss darin aufgeführt sein.


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